University Smash: Level-Up legt einen soliden start in die Deutsche Turnier Szene hin.

Alles erstrahlt im modernen Weiß, neben jeder Tür hängt ein Tablet. Alles schreit nach IT-Unternehmen. Jugendlich, technisch und neu. Als erstes gleich ein großer Raum mit einem langem Tisch, einer Bar, Sitzsäcken und an den Wänden befestigten Sitznischen. Ich habe schon verschiedenste Locations erlebt, aber University Smash war mal wieder etwas anders. Smash Turniere finden an den unterschiedlichsten Orten statt. Größere Events können sich schicke Veranstaltungsräume leisten, aber die kleineren finden teilweise in kleinen, etwas versteckt gelegenen Gegenden statt. Wobei ‚versteckt‘ auch ganz gut am vergangenen Samstag gepasst hat. Die Walter-Gropius-Straße direkt an der A9 ist Sitz verschiedenster IT-Unternehmen, auch Microsoft hat dort seinen Firmenstandort in München. Und in eben einem dieser identisch aussehenden Bürogebäuden fand „University Smash: Level-Up“ vergangenen Samstag zum ersten Mal statt.

Smash spielen im Bürogebäude. Die freien Tische mit fest installierten Bildschirmen bieten eine perfekte Infrastruktur. Bild: Ignacio „Wafiro“ Pizarro

Möglich wurde dies durch ein Sponsoring der Firma Motius, die ihre Büroräume für das Turnier zur Verfügung stellte. Außerdem verdoppelten sie den Pot, was die Geldgewinne für das Vergleichsweise kleinere Turnier hoch ausfallen ließ. Die vielen Arbeitsplätze, auf denen zahlreiche Bildschirme vorinstalliert waren, brachte eine für uns Smash Spieler geradezu paradoxe Situation:

Es gab mehr Bildschirme als Switch Konsolen.

Einige blieben sogar ausgeschaltet.

Es gab einen großen Hauptraum und daneben noch zwei kleinere Zimmer. Motius war ebenfalls so freundlich und stellte für alle Teilnehmer kostenlose Getränke zur Verfügung. Vor Beginn des Turnieres stellte Louis Mappes, Marketingchef von Motius, den Teilnehmern die Firma kurz mit einer Power Point Präsentation vor. Kurz darauf übernahm das TO-Team von Munich eSports e.V. um Leander „ERdeStar“ Einhellig. Mit Unterstützung von Julian „Turret“ Rumpfinger und Ignacio „Wafiro“ Pizarro.

Es wurden Pools gespielt, was vor allem von weniger erfahrenen Spielern stets begrüßt wird, da man so mehr Tournament Matches hat egal ob man gewinnt oder verliert. Viele TOs können aber keine Pools spielen lassen, da es dafür zu wenige Set-Ups gibt. Laut ERdeStar waren die Pools mit den 48 Teilnehmern in gut einer Stunde durch. Das angekündigte Squad Strike Side-Event wurde kurzerhand zum Amateur Bracket umfunktioniert. Eigentlich war geplant, dieses mit allen Teilnehmern durchzuführen, schlussendlich verzögerte sich aber vor allem das Losers Bracket stark. Zudem wurde ein vom deutschen Standard abweichendes Ruleset verwendet, das Town and City als Starter und dafür Lylat als Counter Pick Stage hatte.

Das Turnier gewonnen hat (CD) Dehavan, der zwar im ersten Set des Grand Finals gegen fatihs bruder verloren hat, sich dann aber doch noch den Turnier Sieg im zweiten Set sichern konnte. Der dritte Platz ging an den HIVE Redakteur Raphy, der euch auch diesen Artikel bringt (Also hallo an dieser Stelle und danke für’s lesen). Die wichtigsten Sets des Tages sollten gestreamed werden, allerdings gab es dabei technische Probleme. Das Replay auf Twitch zeigt größtenteils nur Standbilder.

Am Ende des Abends wurde noch ein gemeinsames Gruppenbild gemacht. Bild: Ignacio „Wafiro“ Pizarro

Marketingchef Louis stellte sich spontan einem Interview, in dem wir über das Zustandekommen des Events, die Firma Motius und die Relevanz von E-Sport und Gaming sprachen.

HIVE: Was ist das denn hier für eine Firma? Weil… Ich habe das Gefühl es ist extrem Leger und hat ein bisschen was von einer… vornehmen WG oder so. er lacht Ja das ist eben der Eindruck, den man hier hat.

Louis: Was auch einmal jemand gesagt hat, ein Kunde von uns, ist wir sind wie so eine Kommune. Weißt du so eine Gemeinschaft eben.

HIVE: Wie kam es eigentlich dazu hier ein Smash Turnier zu hosten?

Louis: Wir sind ja selber irgendwo Teil auch von den Leuten die sowas machen. Wir zocken selber viel. Wir haben die PS4, wir haben eine Nintendo Switch, wir haben einen Gamecube. Wir machen hier auch verschiedenste Turniere, League of Legends, Warcraft… So Sachen zocken die Leute auch abends im Büro noch. Einfach weil wir die Infrastruktur haben, wir haben die Plätze, wir haben den Raum. Hier stören wir keinen. Das ist halt nicht so als wenn man bei jemanden Zuhause ist oder so. Von daher machen wir das selber viel. Und dadurch hat sich irgendwann mal aus reinem Zufall eben über eine Connection ergeben, dass wir die Hochschul-Gaming Gruppe von der TU mitsponsoren was den Minecraft Server angeht. Und über die sind wir quasi auf den Leander (ERdeStar) gestoßen, eben vom E-sport Munich Verein. Der dann einfach mit der Anfrage kam: „Hey, sagt mal wir machen ab und zu diese Smash Turniere, habt ihr nicht mal Bock was zu hosten?“

HIVE: Also die kamen auf euch zu?

Louis: Genau, über den gemeinsamen Kontakt. Die haben gemeint: Hey, wir wollen da mal was machen, wäre das was? Hättet ihr vielleicht Lust die Location zu stellen? Und dann war halt klar: Ja, können wir gerne machen.

HIVE: Inwiefern Ist da jetzt eine PR dahinter? Verfolgt ihr damit Leute anzulocken, also die eben Techies sind.

Louis: Also wir sind ganz klar im Sponsoring Bereich hier. Wir finanzieren hier die Preise mit zum Beispiel, wir stellen dir Räume zur Verfügung, wir haben die Verpflegung zur Verfügung gestellt. Da ist es klar PR Arbeit. Jetzt gar nicht so sehr in dem Sinne: Wir wollen hier aus diesem Event krass Leute rausrekrutieren, sondern das ist eine reine Aufmerksamkeitsmaßnahme, um einfach eine coole Interaktion zu schaffen. Was du jetzt eben vorhin beschrieben und wahrgenommen hast: Du kommst hier rein, du hast das Gefühl „Hey, ist ein bisschen eine ungewöhnliche Firma, es scheint hier irgendwie relativ entspannt zu sein. Irgendwie cool, wie eine WG“ oder wie du das genannt hast. Das ist eben diese Kultur die wir als Unternehmen eben auch haben und leben wollen und auch zu unserem Image passt.

HIVE: Seid ihr auch davon ausgegangen, dass wir eine für euch hohe Quote an relevanten Spielern haben?

Louis: Jaein. Es ist so eine Mischung. Also wir als Start-Up haben selber gemerkt: Viel funktioniert eben insgesamt nur durch Netzwerke, durch Leute die sich zusammenschließen, die gemeinsam einfach was machen wollen und sich austauschen. Da gibt es gerade im Start-Up Bereich Raum dafür.

Was wir jetzt aber auch durch euch mitgekriegt haben im E-Sports oder im Smash selber ist des zum Beispiel noch nicht so. Die Community ist wahrscheinlich recht klein, die Locations sind vielleicht nicht immer die nicesten Locations. Wenn wir da, mit relativ wenig Aufwand, was cooles zur Verfügung stellen können, dann haben ja alle was davon. Und dann reicht das auch schon, wenn dann am Ende heute Abend hier alle rauslaufen und sagen „Hey, wir hatten nen coolen Tag, wir haben coole Sachen gemacht, wir hatten ein cooles Game, es gab coole Preise. Wir hatten Spaß.“ Dann ist der Auftrag schon erfüllt.

HIVE: Wo wir gerade von Auftrag sprechen: Seht ihr da dann auch einen gewissen Kulturauftrag?

Louis: Ja „Kulturauftrag“ ist ein großes Wort.

Beide Lachen.

HIVE: Ja, aber wenn man es runterbricht, ist Gaming, Gaming-Conventions, E-Sport… Das IST Kultur. Wie soll man es sonst nennen?

Louis: Mmmh, ja wie gesagt Kulturauftrag ist ein großes Wort. Ich glaube so viele Gedanken habe ich mir dahinter persönlich nicht gemacht. Ich habe mir eher gedacht: Hey, wir haben alles, was wir zur Verfügung haben. Wir können so einfach was Cooles auf die Beine stellen. Das wäre ja Schade, wenn wir es nicht machen.

„Wenn man so will… Ist es in gewisser Weise ein Kulturauftrag.“

Der Minecraft Server von der TU ist genau das gleiche. Also die kamen irgendwann auf uns zu, haben gesagt: „Hey, wir wollen gerne einen Minecraft Server aufsetzen, uns fehlen die Mittel da irgendwie diesen Server zu bezahlen. Wir sind gerade am Anfang noch.“ Da haben wir auch gesagt: „Ja, weißt was: Machen wir halt. Da erhoffen wir uns nichts daraus. Ob da jetzt was rumkommt oder nicht ist uns ehrlich gesagt völlig egal. Hauptsache die haben dann ihren Server, die können darauf spielen und haben Spaß. Und dann ergibt sich ja sowas wie hier zum Beispiel, sowas ist ja auch cool.

HIVE: Nochmal zum Sponsoring, also wie war das? Ihr verdoppelt den Pot und ihr habt die Pokale gestellt?

Louis: Also wir haben die Pokale gedruckt, die haben wir hier in unserer Werkstatt gemacht, im 3D-Drucker. Wir verdoppeln den Pot und wir haben Getränke und Snacks zur Verfügung gestellt. Wir haben tatsächlich überlegt, ob wir einen Preis für die Getränke machen oder nicht aber letztendlich war es so glaube ich cooler für alle.

Die Pokale für das Turnier wurden von Motius direkt im Haus mit dem 3D-Drucker gefertigt. Bild: Robin „Raphy“ von Gumppenberg

HIVE: Auf jeden Fall. Ich kann sagen, dass Gratis-Drinks so ein starker Pluspunkt für jedes Event ist. Diese Infrastruktur an Bildschirmen hier ist aber auch sehr gut.

Louis: Genau, wir haben halt ein Raumkonzept, das nicht so konventionell ist. Also wir haben keine festen Arbeitsplätze, sondern wir haben eine Clean-Desk-Policy und am Ende des Tages muss jeder sein Zeugs, Laptop und so zusammenpacken und in den Spind packen. Weil wir verschiedene Raumkonzepte haben. Es gibt Räume an denen Teams zusammen an so Gruppentischen arbeiten können und sich austauschen und reden können. Es gibt Räume wo es Einzelplätze gibt und nicht gesprochen werden darf. Das sind dann Silent-Rooms quasi.

Das heißt jeden Abend sieht unser Büro so aus wie vorhin als ihr reingekommen seit: Leer. Die Tische sind leer. Das heißt es ist für uns eben überhaupt kein Aufwand sowas dann zu hosten. Wir müssen nichts wegräumen, wir müssen nicht groß umbauen, gar nichts. Das Büro gibt es halt super gut her.

HIVE: Verstehe, das ist dann natürlich einfach.

Louis: Für uns ist das ehrlich gesagt kaum Aufwand hier die Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, wäre ja schade, wenn wir es nicht machen. Wenn dann das Feedback ist: „Boah, was für eine geile Location!“ Dann machen wir das natürlich gerne nochmal so.

Und damit ihr alle hier genannten Leute findet:

TOs von Munich eSports e.V. (Auch auf Twitter)
ERdeStar
Wafiro
Turret

Motius Gmbh
Instagram
Website

Top 3
Dehavan
fatih’s bruder (nicht auf Twitter)
Raphy

Ultimate Mayhem 3

Ein ereignisreicher Tag an der Theke

Wir sitzen an der Theke im Zentrum der Bar.
Ich unterhalte mich mit Freunden über deren letzte Turniere während ich einen Schluck meiner Limo trinke.
Wir lachen und bemerken, dass unser Essen auf dem Weg zu uns ist.
Pommes Rot-Weiß.
Hinter mir werden Friendlies gespielt.
Vor mir wird eine Palutena auf dem großen Stream-Setup ge-twostocked.

Life is good.

Am 09.11.2019 öffnete die Gamingbar „Clutch23“ wieder ihre Türen für eine weitere Runde „Ultimate Mayhem“. Am Event, welches primär von dem TO-Team bestehend aus Thanh „Fuyu“ Nguyen und Fabian „fbnz.“ Zettl organisiert wurde, meldeten sich 101 Spieler für das nun dritte Turnier der zweiten Season an. Neben dem Main Event – den „SSBU Singles“ – wurde auch ein „SSBU Doubles“ Tournament und eine „SSBU Ladder“ veranstaltet. Gestreamt wurde auf dem hauseigenen Twitch-Kanal der Location. Dazu gab es unterhaltsames englisches Commentary für die Top 16 der „SSBU Singles“.

Die Pokale von „Ultimate Mayhem 3“

Im späteren Verlauf der Singles, um genauer zu sein im Winners Final, sahen wir das Aufeinandertreffen von cyve (Diddy) und Yakumo09 (Yoshi).

Nach einem soliden Start für cyve baute er seinen Vorsprung gegenüber Yakumo mithilfe von gut gehaltener Stage Control weiter aus. Er beendete Game #1 mit einer Offstage Side-B, indem er sich von Yoshi‘s Rücken abstieß und sich so das Match sicherte. Da waren ernsthafte Super Mario World Vibes mit dabei.
Game #2 wurde auf die gleiche Art begonnen wie das erste geendet hatte. Wieder eine Offstage Side-B von cyve. Wieder ein Yoshi der in Richtung unterer Blastzone fiel. Im Gegensatz zu letztem Mal hatte Yakumo aber seinen Double-Jump, aus dem er dann sofort von Diddy‘s Down-Air gespiked wurde. Cyve baute von da aus immer mehr Momentum auf, welches ihm den Sieg in Game #2 sicherte.
Sichtlich in die Ecke gedrängt entschied sich Yakumo dazu, für das potenziell letzte Game in den Winners Finals, auf Kirby zu wechseln. Dreieinhalb Minuten später war es entschieden. Damit hatte sich cyve für das Grand Final qualifiziert.

Yakumo (Yoshi), nun im Losers Final, musste um den Platz im Grand Final gegen Beek (Ken), den er zuvor im Winners Quarter Final mit 3:2 besiegt hatte, kämpfen.

Beek begann Game #1 stark mit einem Shield Break gegen Yakumo, aus dem er einige Prozente gewinnen konnte. Er sicherte sich den ersten Stock nach einem Shoryuken, konnte aber das Match nicht für sich entscheiden, nachdem Yakumo anfing, mehr und mehr Druck mit seinen Aerials aufzubauen.
In Game #2 wechselte Beek auf Palutena. Ein Switch der sich zunächst bezahlt machte. Yakumo gleichte nach einem anfänglichen Rückstand allerdings schnell aus und beendete das Match.
In seinem vielleicht finalen Match entschied sich Beek zu einem weiteren Character Switch. Dieses mal auf Ryu. Ein Wechsel der Yakumo nicht ungelegen kam, da er nun wieder mehr Fokus auf Edgeguarding legen konnte, was ihm letztendlich den Sieg einbrachte.

Im Grand Final erlebten wir das Rematch von cyve (Diddy) und Yakumo (Yoshi).

Game #1 hatte begonnen und schnell wurde klar, dass sich eine Wiederholung der Winners Finals abspielen könnte. Nach einigen Minuten mit nahezu voller Stage Control stand es 3:0 für cyve.
Nach drei verlorenen Spielen mit Yoshi wechselte Yakumo zu Greninja. Ein Wechsel mit dem cyve sichtlich mehr Probleme hatte als mit Yoshi (oder Kirby). Nichtsdestotrotz gewann cyve Game #2 in einer Last Stock Situation.
In Game #3 sahen wir Yakumo mit dem Charakterwechsel auf Ganondorf. Aber selbst nach diesem respektablen Pick verlor der nun Fan-Favourite Player das dritte Match nicht durch cyve, sondern einen vorsätzlichen Ganoncide. cyve war also der Gewinner der „SSBU Singles“.

Im Verlauf des Tages sahen wir immer wieder beeindruckende Plays, darunter die Leistung von Casp3r, der sich als der Low-Tier Hero des Abends mit seiner Zelda in das Herz des Publikums spielte und sich den fünften Platz zusammen mit n0x sicherte.

Nachdem die Aufregung sich etwas gelegt hatte und die Teilnehmer begonnen hatten, das Doubles Tournament auszuspielen, bekam ich noch die Gelegenheit, Yakumo ein paar Fragen zu stellen.

HIVE: „Erst einmal herzlichen Glückwunsch zu deinem zweiten Platz heute. Etwas, dass wir heute bei dir öfter gesehen haben ist wirklich vorsichtiges Yoshi Play – aggressiv an den Stellen an denen es nötig war. Wie kommt man deiner Meinung nach am besten, nicht unbedingt gegen deinen Yoshi aber gegen den Charakter an sich durch?“
Yakumo: „Allgemein sollte man viel passiver spielen und Yoshi‘s Edgeguarding Tools respektieren. Mix-Ups sind auch wichtig, weil ein Yoshi leicht in deinen Kopf reinkommt. Dann wirst du gejuggeled, bist bei 80% offstage und in gefährlicher Disadvantage. Man sollte viel mit Aerials arbeiten und versuchen den Eiern so gut wie möglich auszuweichen. Die führen leicht zu Kill Confirms. Yoshi‘s Framedata zu lesen hilft auch um zu wissen was man punishen kann, weil sogar Moves wie die Out-of-Shield Nair Schwächen haben. Es gibt Angriffe die sind einfach safe dagegen. Ansonsten muss man wissen wann Yoshi seine zweite Up-B benutzt hat, denn danach fehlt ihm das Momentum.“
HIVE: „Du hast ja gerade erwähnt, dass Yoshi‘s Nair ein hervorragender Move ist. Das haben wir heute vor allem bei denen Tech-Chases gesehen. Wie würdest du aus so einer Situation rauskommen?“
Yakumo: „Meistens habe ich die Tech-Chases bekommen, weil meine Gegner dachten, dass sie einfach hinter mich rollen könnten. Dann muss ich nur kurz dashen und kann weiter chasen. Der Yoshi muss wirklich sehr genau sein, weil wenn der Gegner von Yoshi wegrollt wird es schon schwieriger da ran zukommen. Am besten also wegrollen. Wenn du die Möglichkeit hast lass dich am besten offstage schlagen. Damit nimmt man sich zwar ein Risiko, aber bekommt weniger Damage. Nach oben zu DIen hilft auch um seltener in die Tech-Chases zu kommen.“
HIVE: „In welchen Situationen würdest du für die Option „Down-B“ gehen?“
Yakumo: „Für Down-B gehe ich nur wenn ich weiß, dass der Gegner einen Move bringen wird den ich leicht punishen kann. Ab und zu renne ich auch einfach wie ein Vollidiot rein wenn ich weiß, dass der Gegner springen wird. Dann benutze ich die Down-B und treffe ihn oben. Es gibt auch viele Spieler die gerne shielden. Da kann ich sie natürlich auch benutzten. Falls ich sie dann Schildbreche mache ich das öfter. Falls ich das nicht schaffe mache ich das normalerweise nie wieder, außer in Situationen in denen ich definitiv treffen kann.“

Im Doubles Tournament schafften es die beiden HIVE Bois Raphy und Takahashi mit ihrer Combo aus Bowser und Wario im Grand Final Reset gegen winmaster und Ohaki zu bestehen und den ersten Platz mit nach Hause zu nehmen. Congratz an unsere golden Bois!

Raphy (links) und Takahashi (rechts), Gewinner der SSBU-Doubles

Der erste Platz in der Ladder wurde von Sasu erreicht, gefolgt von Olyx auf dem zweiten und DD auf dem dritten Platz. Congratz an euch drei!

Ein besonderes Dankeschön geht an das TO-Team, welches für den nahezu reibungslosen Verlauf des Events gesorgt hat und natürlich an Clutch23, eine Gamingbar mit der richtigen Art von Flair für Turniere dieser Art. Besonderer Dank geht auch an Yakumo für das Interview.